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Die Platzierungen des Oscarspiels stehen fest!

Die Oscarseite

mit dem OSCAR-SPIEL 2004

    Spektakulär ging es nicht gerade zu bei der 76. Oscar-Show. Die großen Überaschungen blieben aus, der eindeutige Favorit ging als der überwältigende Gewinner aus dem Rennen hervor. „The Return of the King“, da fulminante Finale zu Peter Jacksons epochalen Filmtrilogie „Lord of the Rings“, sahnte elfmal ab und verwandelte damit als erster Film jede Nominierung in einen Oscar. Mit der elffachen Auszeichnung der Academy reiht sich der cineastische Kraftakt ein in die Spitzenklasse, zu der bislang lediglich „Ben Hur“ und „Titanic“ gehörten. Auch die bekamen elf Oscars.  

Best Actor: Sean Penn

In der Kategorie „Regie“ hätte meinetwegen gerne „Lost in Translation“-Macherin Sofia Coppola gewinnen können, sie bekam aber immerhin den Drehbuchpreis. „Mystic River“ ist sicherlich der zweite wichtige Film der Verleihung 2004: Zwar bekam das Clint-Eastwood-Drama nur zwei Academy Awards, die aber in den Top-Kategorien. Sean Penn wurde bester Hauptdarsteller, Hollywood war's ihm auch so langsam schuldig. Und auch Tim Robbins bekam den Oscar als Nebendarsteller für seine furchterregend gute Leistung. Hauptdarstellerin Nummer Eins heißt jetzt Charlize Theron, kommt aus Südafrika, hat schon so nette Filme wie „Devil‘s Advocate“ und „The Cider House Rules“ veredelt, und bekam ihren Award als pausbackige Serienkillerin in „Monster“. Method Acting pur, das liebt die Academy eben nach wie vor. Auch bei den Nebendarstellerinnen setzte sich eine Pausbacke durch. Die musste allerdings nicht 13 Kilo zunehmen für ihre Rolle in „Cold Mountain“, heißt aber Renée Zellweger. Auch mit dieser Entscheidung kann ich leben, ihre Leistung war ja durchaus bemerkenswert.    

Herausragende Filme, die es ins Oscar-Rennen und auf die Filmseite geschafft haben:

Elf Oscars: "The Return of the King"

Sonst war eigentlich nichts los im Kodak Theatre. Tränen flossen gottlob in Grenzen, die widerlichen Gefühlsausbrüche der letzten Jahre blieben weitgehend aus.  Und der „Host“? Billy Crystal hat seine Sache zumindest besser gemacht als Whoopi Goldberg. Nur das Michael-Schanzeske Singen sollte er sich endlich einmal abgewöhnen. „It's a wooonderful night for Oscar. Oscar, Oscar...“, dröhnt es mir jetzt noch in den Ohren. Dramaturgisch hatte die Oscarshow auch dieses Mal wieder ihre unglaublichen Hänger. Klar, die gibt es immer in der Mitte. Dann, wenn die technischen Freaks auf ihre Kosten kommen oder altgediente Persönlichkeiten stundenlang geehrt werden. Blöd vor allem, dass mitten in diesem Schnarchblock alle nominierten Lieder (fast) am Stück zum Besten gegeben wurden. Und die waren in diesem Jahr eben vor allem langweilige Schlaftabletten.    

    An die Show des Vorjahres kommt Oscar 2004 einfach nicht heran. Zu ruhig sind die weltpolitischen Ereignisse, als dass sie die Stimmung hätten beeinflussen können. Die 5-Sekunden-Verzögerung der Übertragung, die sich die ABC nach dem lächerlichen Skandälchen um die Brust der Janet Jackson erbeten hatte, wäre auch nicht nötig gewesen.  Bei uns war Oscar so wie so „echt“ live. 

    ozu der Oscar nichts kann, war die Pro-Sieben-Berichterstattung. Die war erwartungsgemäß unterirdisch. Die talentfreie Zone Miriam Pielhau durfte wieder mit dem sich selbst überschätzenden „Medienexperten“ Elmar Biebel lauschen und war sich für keine dumme Bemerkung zu schade. Auch Anke Engelke, die rasende Reporterin am Roten Teppich, war einfach nur schrecklich. Peinlich, überdreht und blöd eben. Aber das alles gehört eben zu einer herzerfrischenden Oscarnacht.  Alle Oscargewinner im Überblick gibt es hier.

Jetzt aber zum Wesentlichen:

Live-Auswertung zu nächtlicher Stunde: Die Oscar-Jury in Gütersloh

Das Oscarspiel.

Die Jury bestand in diesem Jahr aus Jan W., Korrespondet aus Gütersloh, Jan S., Webmaster aus Siegen.

Erst einmal herzlichen Glückwunsch an alle Mitspieler. Zum einen haben 26 mitgemacht, also wieder einer mehr als letztes Jahr. Zum anderen waren alle verdammt gut. Es hagelte einen Rekord nach dem anderen. Ich erinnere an 2003: Britta B. und Jan W. gewinnen mit je 9 Punkten. Ein beachtliches Ergebnis bei 21 zum Teil schwer vorhersehbaren Kategorien.  In diesem Jahr ist alles noch viel besser ausgegangen, was an dem sicheren „Lord of the Rings“-Sieg liegen dürfte. 18 von euch haben die Bestpunktzahl von 2003 erreicht oder sogar weit überboten. Die Gewinnerin des Kinogutscheins und erstmals des Wanderpokals hat sogar einen absoluten Punktrekord seit Erfindung dieses Oscarspiels vor acht Jahren erreicht: 

 

Die Gewinnerin mit ihrem Pokal 

Katrin „Kaschi“ W. 

hat stolze 15 Treffer gelandet! Dafür bekam sie den Oscar-Wanderpokal und wurde ins Kino eingeladen. Passend zum Oscarspiel gab's Charlize Theron und Christina Ricci in "Monster"...

Hier alle Platzierungen im Überblick:

1. Katrin W., Hilchenbach (15)
2. Stefan H., Siegen, Dirk Z., Bitburg, Karina L., Ludwigshafen (je 13)
3. Heike S., Hilchenbach, Jan W., Gütersloh, Jan S., Siegen (je 12)
4. John „J.P.“ McS., Dublin, Christof W., Hilchenbach (je 11)
5. Verena H., Filderstadt, Britta B., Siegen, Hendrik S., Kreuztal, Nadine O., Kreuztal, Ansgar S., Köln (10), Dieter S., Hilchenbach (je 10)
6. Sophia S., Fulda, Anja H., Siegen, Heidi S., Hannover (je 9)
7. Eva S., Köln, Caro R., Dublin, Ute H., Siegen (je 8)
8. Marco B., Siegen, Natalie B., Siegen, Anke Z., Bitburg (je 7)
9. Timo K., Hilchenbach (6)
10.Verena J., Münster (4)

Auch allen vielen Dank fürs Mitspielen und hoffentlich bis zum nächsten Mal. 

Das Oscarspiel startet wieder Ende Januar 2005...

 

 

Die Oscargewinner.

Bester Film: The Lord of the Rings: The Return of the King

Regie: Peter Jackson (The Lord of the Rings: The Return of the King)

Hauptdarsteller: Sean Penn (Mystic River)

Hauptdarstellerin: Charlize Theron (Monster)

Nebendarsteller: Tim Robbins (Mystic River)

Nebendarstellerin: Renée Zellweger (Cold Mountain)

Kamera: Master and Commander

Drehbuch (original): Lost in Translation

Drehbuch (adaptiert): The Lord of the Rings: The Return of the King
Ausstattung:
The Lord of the Rings: The Return of the King
Kostüme:
The Lord of the Rings: The Return of the King
Maske:
The Lord of the Rings: The Return of the King
Musik (Score):
The Lord of the Rings: The Return of the King
Musik (Song):
The Lord of the Rings: The Return of the King
Schnitt:
The Lord of the Rings: The Return of the King
Visuelle Effekte:
The Lord of the Rings: The Return of the King
Ton:
The Lord of the Rings: The Return of the King
Toneffektschnitt:
The Lord of the Rings: The Return of the King
Auslandsfilm: The Barbarian Invasions (Kanada)

Animationsfilm: Finding Nemo

Dokumentarfilm: The Fog of War

Mehr Infos wie immer bei www.oscar.com oder www.imdb.com 

Kritiken zu einigen der Filme auf www.filmseite.net 

 

Alle Tipps sowie Anregungen, Fragen und Schelte an: oscar@filmseite.net

Nostalgisches: Hier geht's zum Oscarspiel 2003